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E‑Mail‑Marketing Gewinnspiel

Kunde: wego und vti
Projekt: E‑Mail‑Marketing Gewinnspiel
Jahr: 2024

Sechs Newsletter, eine EM, 968 Tipp­meister

Zur Fußball-Europameisterschaft 2024 hat wego vti ihre Kundschaft nicht nur einmal angesprochen, sondern über das ganze Turnier hinweg. Von der Gruppenphase bis zum Finale entstand daraus ein Tippspiel, das Kunden Runde für Runde zurückholte.

Eine Kampagne, die länger durchhält als ein Newsletter

Viele EM-Aktionen erschöpfen sich in einer einzelnen Mail. wego und vti wollten stattdessen etwas, das über die gesamte Turnierdauer trägt, mit echten Anlässen zum Wiederkommen statt einer einmaligen Aufmerksamkeit. Die Aufgabe: ein Format, das zu jeder Runde neuen Grund zur Teilnahme liefert und die Kundschaft über Wochen hinweg an die Marke bindet.

wego vti - EM Tippspiel

Ein Tippspiel für jede Turnierphase

Die Lösung war ein Tippspiel, das mit dem Turnier mitwuchs. Insgesamt sechs Newsletter begleiteten die EM: von der Gruppenphase über Achtelfinale, Viertelfinale und Halbfinale bis zum Finale, ergänzt um eine eigene Angebots-Ausgabe mit Verkaufsaktionen. Jede Ausgabe ging an über 14.000 Empfänger und lud erneut zur Teilnahme ein, auch an Kunden, die vorher noch nicht mitgetippt hatten.

Diese Struktur zahlte sich aus: Zu jeder neuen Turnierphase kamen frische Erstteilnehmer dazu. Beim Achtelfinale waren es über 170, beim Viertelfinale noch über 130. Das Tippspiel funktionierte also nicht nur für treue Fans, sondern gewann über die gesamte Turnierdauer neue Teilnehmende hinzu.

968

einzelne Kunden nahmen im Laufe des Turniers am Tippspiel teil.

2.002

Tipps wurden insgesamt über alle sechs Runden abgegeben.

92

Kunden waren bei jeder einzelnen Runde dabei, von der Gruppenphase bis zum Finale

Wie sich Interesse in Interaktion verwandelt

Alle sechs Newsletter erreichten durchweg hohe Zustellraten von über 99 %. Die Öffnungsrate lag zu Beginn bei rund 24 %, sank zum Finale hin auf etwa 17 %, ein für Turnierkampagnen typischer Verlauf, da das Interesse an einzelnen Spielen naturgemäß schwankt. Die Klickraten der Öffner blieben dagegen über das gesamte Turnier stabil im Bereich von 15 bis 27 %, ein Zeichen dafür, dass wer öffnete, in der Regel auch mittippte.

Die Teilnahmequellen zeigen, wie stark das Format über die Turnierdauer trug: Die späteren Newsletter (Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Finale) brachten zusammen mehr Teilnahmen als die erste Ausgabe allein, ein deutliches Signal, dass sich das durchgehende Format gelohnt hat statt einer einmaligen Aktion.

Häufige Fragen zu E‑Mail‑Marketing-Gewinnspielen

Ein E‑Mail‑Marketing-Gewinnspiel ist eine Newsletter-Kampagne, bei der Empfänger direkt aus der E‑Mail heraus an einer Aktion teilnehmen, etwa einem Tippspiel, einer Verlosung oder einem Quiz. Ziel ist nicht nur das Lesen der Mail, sondern eine aktive Handlung, die Öffnungs- und Klickraten sowie die Kundenbindung erhöht.

Ein Tippspiel greift ein Ereignis auf, das die Zielgruppe ohnehin verfolgt, und macht die Marke Teil dieses Erlebnisses. Anders als ein reiner Rabattcode schafft es einen Grund zur wiederholten Interaktion, etwa bei jedem Spieltag, und hält die Marke über einen längeren Zeitraum präsent.

Bei gut gepflegten Bestandskundenlisten liegen realistische Öffnungsraten meist zwischen 20 und 30 %. In dieser Kampagne lagen die Werte zwischen 24 % und 27 %, also im soliden bis überdurchschnittlichen Bereich für B2B- und Bestandskunden-Kommunikation.

Entscheidend ist, dass die Teilnahme sichtbar und der Gewinn greifbar bleibt. Bewährt haben sich eine stärkere Präsentation der Preise sowie gezielte Erinnerungen an bisher inaktive Empfänger, idealerweise kurz vor einem emotionalen Höhepunkt wie dem Finale.

Bei mehrteiligen Kampagnen lohnt es sich, die Liste zwischen den Aussendungen anzureichern, etwa um Personen, die bereits interagiert haben. So lässt sich an bestehendes Engagement anknüpfen, statt bei jedem Newsletter wieder bei null anzufangen.

Das hängt stark von der Zielgruppe ab. In dieser B2B-Kampagne lag der Desktop-Anteil bei 75 bis 78 %, deutlich über dem Mobile-Anteil. Bei Endkundenkampagnen im B2C-Bereich ist häufig das Gegenteil der Fall, weshalb sich ein Blick auf die eigene Empfängerstruktur vor der Kampagnenplanung lohnt.

Services: Marketing
Strategie: Kai Hackl
Kreation: Matthias Klinger